Tierfreundliche Gartenbeleuchtung

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Loading... Gebrutzelt am Donnerstag, 3. November 2011, und eingepflanzt in: Gartengestaltung, Tiere im Garten

tierfreundliche GartenbeleuchtungKünstliches Licht durch Gartenbeleuchtung kann sich auf Tiere und Natur ungünstig auswirken. Man kann durch diese und weitere Arten der nächtlichen Beleuchtung geradezu von einer Lichtverschmutzung sprechen.
Wie kann man aber selbst zur Verminderung dieses Phänomens beitragen?

Damit durch Gartenlampen keine Vögel beim Brüten gestört werden oder ähnliche unerwünschte Auswirkungen auftreten, sollten Sie darauf achten, dass es in Ihrem Garten nachts richtig dunkel ist. Auch Glühwürmchen und Nachtfalter fühlen sich dann wohl und das natürliche Gleichgewicht bleibt erhalten. So romantisch es auch aussieht: Vor allem Bäume und Hecken sollten daher nicht beleuchtet werden. Bei der Auswahl der Außenleuchten am besten darauf achten, Lampen mit einem niedrigen UV-Anteil zu wählen. Es gibt viele heimische Schmetterlingsarten, einige davon auf der Liste der gefährdeten Tiere, die sich am UV-Licht orientieren. Bei einer künstlichen Beleuchtung mit zu hohem UV-Anteil können die Tiere geblendet werden, die Orientierung verlieren, verbrennen und schließlich sterben.

Konkrete Tipps für eine tierfreundliche Gartenbeleuchtung

– Verwenden Sie nur geschlossene Lampen, die energieeffizient sind
– Beleuchten Sie nur so lange und so hell wie es unbedingt sein muss
– Verwenden Sie Full-Cut-Off Lampen, diese werfen einen Lichtkegel nur nach unten
– Beleuchten Sie nicht die Bäume oder Wände
– Vermeiden Sie Gartenlampen wie die Kugellampe oder Lampen als Schwimmkugel auf dem Gartenteich
– Verwenden Sie Lampen in warmem Weiß oder Gelb und mit geringem UV-Anteil, diese ziehen weniger Insekten an.



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