Was blüht im Winter?

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Loading... Gebrutzelt am Dienstag, 22. Dezember 2015, und eingepflanzt in: Blumen & Pflanzen
Winterblüher

Es gibt einige Sträucher, die uns auch im Winter mit Blüten erfreuen. In Zeiten der Erderwärmung nimmt dieses Phänomen vielleicht sogar noch zu. Zu den Stauden, die im Winter blühen, gehört beispielsweise die Christrose – auch Nieswurz oder Schneerose genannt. Sie gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ist eigenartiger Weise in den Gärten nicht oft zu sehen. Vielleicht liegt es daran, dass sie Halbschatten bevorzugt. Sie benötigt also große, sie beschützende Nachbarn wie hohe Bäume und Sträucher, liebt laubbedeckten Boden und braucht einfach Ruhe. Findet sie diese Bedingungen vor und hilft man ihr mit Kalk, kann Helleborus niger bereits vor Weihnachten blühen. Helleborus niger praecox ist die früheste Sorte.
Neben die Christrose können wir auch die Zwiebeln der Frühblüher setzen. In der freien Natur ist sie stark gefährdet und steht unter Schutz. Dies ist noch ein Grund mehr, ihre kultivierten Schwestern in den Garten zu holen.

Wenn die Christrose im Garten um Weihnachten herum blüht, wird es warm ums Herz. Der ebenfalls im Winter blühende Winterjasmin ist nicht so anspruchsvoll, er verträgt Sonne und Halbschatten. Er benötigt lediglich ein Rankgitter. Sein strahlendes Gelb ist ein echter Hingucker, allerdings duftet er nicht. Winterjasmin kann recht üppig werden und muss nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Neben der Christrose gibts weitere winterharte Winterblüher wie Schneeglöckchen, Alpenveilchen und Scharbockskraut.



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