Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. — Ralph Waldo Emerson

Wintergrillen in der Kota

Gebrutzelt am Mittwoch, 4. Januar 2012, und eingepflanzt in: Gartenhäuser

Grillkota: Wintergrillen in der Kota

Foto: djd/Scandinavic Wood Art

Ein nachhaltiges und unvergessliches Erlebnis im Winter können Sie Ihren Lieben verschaffen, indem Sie zum Wintergrillen in den Garten einladen.
Ideal für das winterliche Grillvergnügen im mehr oder weniger verschneiten Garten ist ein Gartenhäuschen mit Esse bzw. Rauchabzug, auch Grillhütte oder Grillkota genannt. Eine Kota ist ein Garten- und Grillhaus mit 4 bis 20 qm Fläche und in meist 6 bis 8 Ecken-Ausführung und Blockbohlen-Bauweise (meist findet man die Finnische Polar Kiefer vor). Oft entscheidet man sich für einen Bausatz mit vorgefertigten Wandelementen und fertig geschindelten Dachelementen, weil diese Bauweise vom erfahrenen Heimwerker und mindestens einem Helfer in Eigenregie gestemmt werden kann. Ein Grillkotabausatz (Bausatz Grillhütte) beinhaltet neben den Wandelementen mit und ohne Fenster, einer Tür, Sitzbänken, Grilltisch-Elementen und Laufroste als Fußboden oft auch die für das Dach benötigten Dachschindeln und Kupferdachrinne, Regenhut für den Rauchabzug, Blumenkästen und natürlich: eine Grillanlage. Zu einer Grillanlage für eine Grillkota gehören ein verstellbarer Rauchabzug evtl. in Edelstahl, der Grill selbst und eventuell eine praktische Grillplatte aus Granit oder Speckstein und ein Grillrost. Mancher Hersteller bietet zudem als Extrapaket so manchen Zusatz an Zubehör für eine Grillkota im Selbstbausatz an: Rentierfelle, komplette Essgarnituren, Grillhandschuhe, Fischgrillbretter. Was unentbehrlich und was überflüssig ist oder zu späterem Zeitpunkt angeschafft werden kann, ist am besten in einem klärenden Gespräch am Telefon oder vor Ort mit einem der vielen Anbieter eines Grillkota Bausatz zu klären. Ein verlässlicher Anbieter der Bausatz Kota oder Grillhütte als Bausatz ist Hagebau. Grillhütte oder –Kotas bietet Hagebau in verschiedenen Varianten zum erschwinglichen Preis an. Wer sich für eine Hagebau Kota/Grillkota entscheidet, sollte jedoch nach genauer persönlicher Bedarfsermittlung auch die Kosten vergleichen. Die Kosten für einen Kota-Grill sind im Vergleich zum Kota-Bausatz überschaubar, aber sehr verschieden. Preisvergleichsseiten im Internet helfen beim Finden der jeweils günstigsten Variante. Weiterführen kann hier auch die Internetsuche nach einem Vergleichstest für Kotas, Grillkotas bzw. Grillhütten.
Die Kotakeittiö für (finnisch:) Kotaküche besteht im Normalfall aus einer Arbeitsfläche, einer Grill- und Feuerstelle (für Holzkohle, eventuell Edelstahlgrill – es gibt wohl auch die Variante „Grillkota Gasgrill!“), ein bis zwei gusseisernen Pfannen und Fisch-Gar-Brettchen. Hinzu kommt für die Kotaküche ein Abluftsystem im Kamin und Regenhut. Damit dürfte das Grillen in der Grillkota zum absoluten Highlight gelangen. Vorausgesetzt, die Hütte steht!

Tipp:

Problematisch kann es für Grillkota-Besitzer werden, wenn es nach Fertigstellung der Grillhütte zu unvorhergesehenen Problemen kommt: Der enstehende Rauch in der Kota zieht nicht ab? Probleme macht zuweilen der Grillkota-Kamin, wenn der Rauch nicht abzieht und in der Grillhütte verbleibt. Rauch in der Grillkota sollte natürlich vermieden werden, nicht umsonst gibt es den Rauchabzug. Jedoch gibt es unterschiedliche Abluftsysteme, die nur in Verbindung mit der geeigneten und trockenen Holzkohle dafür sorgen, dass der Rauch in der Kota abzieht. Falls nicht, empfiehlt es sich, den Hersteller bzw. Händler/Vertrieb einmal in die Grill-Kota einzuladen und das Phänomen gemeinsam zu erleben, um Abhilfe zu schaffen. Ofensetzer (zu finden im Branchenbuch) sind eventuell auch ein Tipp, um fix (per Telefon9 hilfreiche Tipps zum kompletten Rauchabzug zu bekommen.
Braucht man für eine Grillkota eine Baugenehmigung und muss ich einen Bauantrag für eine Grillkota stellen? Tatsächlich sind Kotas und Gartenhäuser in Deutschland unter Umständen und abhängig von Größe (umbaute Fläche?), Fundament (betonierte Bodenplatte?) und Landesbauordnung nicht genehmigungsfrei, sondern genehmigungspflichtig. Eine Baugenehmigung für die Grillkota – oder zumindest weiterführende Hinweise – erteilen beispielsweise das Bauamt, der Bezirksverband der Kleingärtner und Gartenfreunde, der Kleingarten-Verein, die Landesregierung/Landkreis oder die Gemeindeverwaltung.
Wenn es dann auch vorläufig beim Träumen von einer Grillkota im winterlichen Garten bleiben muss, kann man zumindest bereits jetzt schon mit den notwendigen Vorbereitungen beginnen, benötigte Informationen einholen und die Kosten vergleichen.

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